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21.09.2007 Genuss+Gesund Teil 1 |
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Friday, 21. September 2007 |
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Seite 1 von 2 Das Schöne am Bier ist doch: Es ist flüssig, schmeckt gut und ist sympathisch. Und außerdem so gesund, daß es auch noch heute in der Medizin Verwendung findet.Schon der griechische Philosoph Aristoteles war Bier ein gutes, leichtes, unschädliches Schlafmittel. Und der griechische Dichter Palladas erklärte: »Nicht ohne Grund habe ich gesagt, daß im Bier ein gewisses göttliches Getränk enthalten sei. Gestern habe ich einem, der am viertägigen Fieber krank war, solches gegeben, und er ward sofort gesund. Äbtissin Hildegardis von Bingen, die größte Ärztin des zwölften Jahrhunderts, gab 1150 kurz und bündig den Rat: Trinkt Bier! Sie meinte das aber eben nur im medizinischen sinne.Im Jahre 1641 wurde in Ulm ein »Epistel«-Büchlein veröffentlicht, in dem - in neueres Deutsch gebracht - folgendes steht:Das Bier gibt grober Feuchte viel, stärkt's Geblüt und mehret's Fleisch ohn Ziel. Es leert die Blas und weicht den Bauch, es kühlt ein wenig und bläst auch auf.In dem Jahre 1725 schrieb der Arzt Henckel in einem einschlägigen Werk: An einem guten Biere ist mehr gelegen als an medizinischen Goldessenzen, Herzpulvern und derlei Siebensachen. Brauhäuser und Bierkeller sind die vornehmsten Apotheken.
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