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20.09.2007 Alt heist nicht gleich ALT! |
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Thursday, 20. September 2007 |
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Seite 1 von 5 Als obergäriges Bier hat es eine lange, lange Tradition. Das Bier das nach alter Brauart gebraut worden ist und noch bis heute so gebraut wird.Dem Kardinal Chigi, dem Vertreter des Vatikans beim Westfälischen Frieden nach dem Dreißigjährigen Krieg, setzte man in Münster ein Altbier vor. Der Kardinal probierte. Er probierte ein zweitesmal. Und dann sprach er: »Füge noch etwas Schwefel hinzu - und der Höllentrank ist fertig! Diese Anekdote stammt von dem gastronomisch Schriftsteller Ulrich Klever. Wir geben sie - ungeprüft - hier weiter. Außerdem, sagt sie zweierlei aus: daß es erstens das Altbier in Münster schon vor über 300 Jahren gab und daß es , zweitens, seit damals sich sehr verbessert haben muß. Zu dieser Zeit ist es auch noch nicht mit Hopfen gewürzt (was man heute natürlich tut, und zwar in ausgiebigem Maß), sondern mit allerlei anderen Kräutern; Klever meint: mit wildem Rosmarin. Das obergärige Altbier gehört Heute, das in Nordrhein-Westfalen populär ist, zu den delikaten Getränken. Wer Pils oder Export Trinker ist, muß sich umstellen. Das dunkel bernsteinfarbene Altbier hat gelegentlich weniger Kohlensäure, aber dafür einen sahnigen Schaum. Es schmeckt herzhaft, bitter, rustikal und aromatisch (was vom vielen Hopfen kommt); es ist ein ehrenhaftes Vollbier. Der Stammwürze Gehalt beträgt zwischen 11,2 bis 12 Prozent, und Alkohol 3,5 bis 3,9 Prozent.
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